Block 2 - Wald gegen Kies
1. Ganz spontan – wie hat Ihnen diese Aufgabe gefallen? Welche Rolle hat gut zu Ihnen
gepasst? Wie fühlten Sie sich in der Rolle, die Ihnen weniger entsprach?
Die Aufgabe hat mir grundsätzlich gut gefallen, da man die bisher gelernte Theorie stückweise anwenden konnte. Zudem war es spannend in die Rolle des grünen Politikers sowie des Mediators zu schlüpfen.
Meine persönlichen Werte stimmen grösstenteils mit denen des grünen Politikers überein, weshalb mir diese Rolle einfacher fiel.
Die Rolle des Mediators fand ich anspruchsvoll und es wurde mir bewusst auf wieviele Aspekte man achten muss; wie sitzen die Teilnehmer? Wielange lasse ich eine Person reden? Welche Frage kommt als nächstes?
2. Was haben Sie gut gemacht?
Als grüner Politiker blieb ich ruhig und gelassen, auch bei schwer nachvollziehbaren Argumenten seitens der Stadt. Ob dies bei einem realen Streitgespräch auch der Fall gewesen wäre, ist die andere Frage :)
In der Rolle des Mediators versuchte ich so wenig wie möglich ins Geschehen einzugreifen und höchstens das Gesagte zum Teil paraphrasieren. Zudem setzte ich uns in einem Kreis zusammen, ohne Tisch dazwischen. Diese Massnahme empfand ich als positiv, da der Tisch als eine Art "Schutzschild" fungieren kann und dessen Fehlen zu einem gefassteren, rücksichtsvollerem Auftreten führen kann.
3. Was werden Sie nach dieser Erfahrung und nach den Inputs zu Konfliktmanagement – in einem echten Konflikt – anders machen? Haben Sie sich dazu etwas vorgenommen oder hatten Sie ein ‘Aha-Erlebnis’? ODER Ganz allgemein, was genau, von diesen Erfahrungen mit einem fiktiven Konflikt im Bereich Umwelt, lässt sich auf Konflikte im Alltag übertragen?
Oftmals sieht man bei einem Konflikt nur die Spitze des Eisberges - das heisst, die Wurzeln des Problemes oder der Interesse der Gegenpartei werden nicht wahrgenommen. Mir wurde bewusst, dass dies jedoch von hoher Wichtigkeit ist um eine Lösung zu finden, die für beide Parteien passt.
Die Aufgabe hat mir grundsätzlich gut gefallen, da man die bisher gelernte Theorie stückweise anwenden konnte. Zudem war es spannend in die Rolle des grünen Politikers sowie des Mediators zu schlüpfen.
Meine persönlichen Werte stimmen grösstenteils mit denen des grünen Politikers überein, weshalb mir diese Rolle einfacher fiel.
Die Rolle des Mediators fand ich anspruchsvoll und es wurde mir bewusst auf wieviele Aspekte man achten muss; wie sitzen die Teilnehmer? Wielange lasse ich eine Person reden? Welche Frage kommt als nächstes?
2. Was haben Sie gut gemacht?
Als grüner Politiker blieb ich ruhig und gelassen, auch bei schwer nachvollziehbaren Argumenten seitens der Stadt. Ob dies bei einem realen Streitgespräch auch der Fall gewesen wäre, ist die andere Frage :)
In der Rolle des Mediators versuchte ich so wenig wie möglich ins Geschehen einzugreifen und höchstens das Gesagte zum Teil paraphrasieren. Zudem setzte ich uns in einem Kreis zusammen, ohne Tisch dazwischen. Diese Massnahme empfand ich als positiv, da der Tisch als eine Art "Schutzschild" fungieren kann und dessen Fehlen zu einem gefassteren, rücksichtsvollerem Auftreten führen kann.
3. Was werden Sie nach dieser Erfahrung und nach den Inputs zu Konfliktmanagement – in einem echten Konflikt – anders machen? Haben Sie sich dazu etwas vorgenommen oder hatten Sie ein ‘Aha-Erlebnis’? ODER Ganz allgemein, was genau, von diesen Erfahrungen mit einem fiktiven Konflikt im Bereich Umwelt, lässt sich auf Konflikte im Alltag übertragen?
Oftmals sieht man bei einem Konflikt nur die Spitze des Eisberges - das heisst, die Wurzeln des Problemes oder der Interesse der Gegenpartei werden nicht wahrgenommen. Mir wurde bewusst, dass dies jedoch von hoher Wichtigkeit ist um eine Lösung zu finden, die für beide Parteien passt.
Liebe Sebastian
AntwortenLöschenWie du selber gesagt hast, bist du in beiden Rollen ruhig geblieben. Ich kenne dich noch nicht so gut, aber mich würde interessieren, ob du bei einem realen Thema, das dir mehr am Herzen liegt auch so ruhig bleiben würdest. Für eine Mediation oder einen Konflikt wäre das natürlich eine gute Eigenschaft.
Die Sitzordnung, die du angewendet hast, habe ich auch als besser empfunden, als ich zu Beginn erwartete. Gut, dass wir das ausprobiert haben. :-) Wie wir ja bereits kurz diskutiert haben, ist der knifflige Punkt bei der Mediation, den richtigen Moment zu erwischen, um vom "Erzählen" zum "Handeln" zu kommen. Irgendwann sind die Argumente auf dem Tisch und dann muss man zur Lösungsfindung übergehen. Zum Glück haben wir die Möglichkeit, dies in den nächsten Wochen noch vermehrt zu üben.
Lieber Sebastian, Danke für Deinen Beitrag zu unserem Rollenspiel! Ich als Mediatorin habe Dich als Grünen-Vertreter als sehr konstruktiv und angenehm empfunden. Ich glaube, in einer richtigen Mediation hättest Du durch Dein ruhiges Auftreten sicher Vorteile! Als Teilnehmerin Deiner Mediation (Runde 2) hat mir die gewählte Sitzordnung einen kleinen Aha-Effekt gebracht. Ich hatte gedacht, dass ich mich durch den fehlenden Tisch in der Mitte zu exponiert fühlen würde. Das war aber gar nicht der Fall!
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